Dienstag, 29. Dezember 2009

Nahaufnahme von Jack Sparrow




Sorry, hier in Zürich nennen wir ihn Jakob Spatz ;-)

Freitag, 25. Dezember 2009

Intimpiercing wird zum Lustkiller

Intimpiercings können zum Lustkiller werden, sagt ein Bericht in einer Tageszeitung

Besonders Jugendliche und junge Erwachsene stehen drauf: Ringe und Stäbchen in Nase, Oberlippe, Bauchnabel, Augenbraue oder Zunge. Als «verschärfte» Variante des Stechens gilt das Intimpiercing: An teilweise empfindlichen Stellen des Genitalbereichs wird Gold- oder Silberschmuck durch die Haut, das Fett- oder Knorpelgewebe gestochen - Risiken und Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen, wie das «Deutsche Ärzteblatt» berichtet: Während Frauen mit Intimpiercings häufig unter Infektionen, Rissen und Narben leiden, klagen Männer oft über Verletzungen der Nerven oder der Blutgefässe.

Fast die Hälfte wird sexmüde

Einer aktuellen Studie zufolge haben 44,6 Prozent aller 16- bis 24-jährigen Intimgepiercten keine Lust mehr auf Sex. Gründe dafür ist das Handwerk unseriöser Piercer oder mangelnde Hygiene im Umgang mit dem Genitalschmuck.

Okay, das verstehe ich voll und ganz. Wenn ich mir die Gesellschaft, die in der Regel an den grossen Bahnhöfen rumlungert, so anschaue, dann kann ich mir vorstellen, dass man zum Sexmuffel konvertiert.
Dermassen geruchlich mit Eau de WC eingehüllt, käme mir auch kein erotisches Gefühl in die Hose.
Und so zugetackert mit Sicherungs-Splinten, wie die sind, hätte ich auch immer Angst, mit dem Nasenring oder Zungenpiercing an den Genital-Oesen und Haken unentrinnbar einzuhängen. Da wird sogar das Masturbieren gefährlich; wie schnell sticht oder schneidet man sich da die Hände auf.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

FILM Stöckchen


Dieses Stöckchen habe ich bei Draven gefunden und mir hat es gefallen. Darum habe ich gleich mal geklaut bei ihm. Möge er es mir verzeihen ;-)


01) Ein Film, den du schon mehr als zehnmal gesehen hast:
Da gibt es mehrere: Edward mit den Scherenhänden; Fluch der Karibik I; Charlie und die Schokoladenfabrik; Big Fish; Terminator I II III; alle Alien; Predator I; und ein paar mehr


02) Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast:
Bienvenue chez les Sch'tis!!! Was habe ich mir die Hosen nass gelacht ;-)


03) Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Jonny Depp, Dustin Hofmann, Hugh Jackman


04) Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Steven Segal, van Damme


05) Filmmusical, dessen Songtexte du komplett auswendig kannst:
Hair, nicht ganz auswendig, aber fast


06) Ein Film, bei dem du mitgesungen hast:
Rocky Horror Picture Show


07) Ein Film, den jeder gesehen haben sollte:
Big Fish, weil er so schön die Geschichte eines Geschichtenerzählers erzählt, also genau auf mich zugeschnitten ;-)


08) Ein Film, den du besitzt:
Viele......


09) Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat:
Keine Ahnung, kommt mir gerade keiner in den Sinn


10) Schon mal einen Film in einem Drive-In gesehen?
Nein, wusste gar nicht, dass man im MCDonald auch schon Filme gucken kann ;-)


11) Schon mal im Kino geknutscht?
Blööde Frage...................sicher nicht ;-)


12) Ein Film, den du immer schon sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist?
Leider zu viele. Aktuell gerade Coraline


13) Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?
Nö, habe tapfer durchgehalten....


14) Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat?
Ich verschlucke manchmal eine Träne, typisch männlich doof halt ;-( Aber das war im Film OBEN. Unglaublich, aber die Anfangsgeschichte des Films ging mir sehr ans Herz.


15) Popcorn?
Sehr selten, weil nachher immer so viel Zeug zwischen den Zähnen und dem Zahnfleisch steckt.


16) Wie oft gehst du ins Kino?
Wenn es klappt so an die zwei Mal im Monat.


17) Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
OBEN / Imaginarium from Doctor Parnassuss


18) Dein Lieblingsgenre?
Eigentlich querbeet.


19) Dein erster Film, den du im Kino gesehen hast?
Da bin ich ehrlich überfragt. Ein ZombieFilm vielleicht? Oder ein James Bond?


20) Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?
Basic Instinkt. Der war ja sowas von langweilig........


21) Der merkwürdigste Film, den du mochtest?
Hitcher Der Highway Killer


22) Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast?
Der Umwelt Film von Al Gore. An Inconvenient Truth


23) Der lustigste Film, den du je gesehen hast?
Bienvenue chez les Sch'tis


Monthy Pyton's gesammeltes Werk

Montag, 7. Dezember 2009

Wichtige Ergänzung ;-)

Der weltberühmte Krimiblog hat expandiert!

Es ist jetzt nicht mehr nur der internationale Krimiblog, nein, jetzt ist er der interkontinentale Krimiblog!

Geschrieben und gepostet in Auckland, New Zealand ;-)

Viel Spass beim Lesen!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Kleiner Wettbewerb LETZTER Hinweis

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit und die nächsten zweieinhalb Wochen?

Hier der LETZTE Hinweis:



Die Skyline mit dem Skytower!!

Es werden keine weiteren Hinweise folgen!

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Angehörige dürfen natürlich nicht mitraten, und auch der Links- nicht nur der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Montag, 30. November 2009

Kleiner Wettbewerb Hinweis 13 + 14

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit?

Hier die Hinweise 13 + 14:



Ein Eingeborener


Noch mehr Einheimische

Es werden weitere Hinweise folgen, sollte die Lösung in den nächsten Tagen nicht dabei sein.

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Angehörige dürfen natürlich nicht mitraten, und auch der Links- nicht nur der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Sonntag, 29. November 2009

Kleiner Wettbewerb Hinweise 11 + 12

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit?

Hier die Hinweise 11 + 12:



Riesige Lavafelder


Und völlig überfüllte Sandstrände

Es werden weitere Hinweise folgen, sollte die Lösung in den nächsten Tagen nicht dabei sein.

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Angehörige dürfen natürlich nicht mitraten, und auch der Links- nicht nur der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Samstag, 28. November 2009

Kleiner Wettbewerb Hinweise 9 + 10

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit?

Hier die Hinweise 9 + 10:



Hier gibt es den Hotdog am Stiel


Und so sieht eine typische Wohnsiedlung aus

Es werden weitere Hinweise folgen, sollte die Lösung in den nächsten Tagen nicht dabei sein.

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Angehörige dürfen natürlich nicht mitraten, und auch der Links- nicht nur der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Freitag, 27. November 2009

Kleiner Wettbewerb Hinweise 7 + 8

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit?

Hier die Hinweise 7 + 8:



Hier wird sehr viel am Hang gebaut


Ein kleiner Ausschnitt der Skyline

Es werden weitere Hinweise folgen, sollte die Lösung in den nächsten Tagen nicht dabei sein.

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Angehörige dürfen natürlich nicht mitraten, und auch der Links- nicht nur der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Donnerstag, 26. November 2009

Kleiner Wettbewerb Hinweise 5 + 6

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit?

Hier die Hinweise 5 + 6:



Nicht breit, aber sehr hooooooch


Er wohnt auch hier ;-)

Es werden weitere Hinweise folgen, sollte die Lösung in den nächsten Tagen nicht dabei sein.

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Angehörige dürfen natürlich nicht mitraten, und auch der Links- nicht nur der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Mittwoch, 25. November 2009

Kleiner Wettbewerb Hinweise 3 + 4

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit?

Hier die Hinweise 3 + 4:


Hier werden die Fenster in Bergsteiger-Ausrüstung geputzt


Müllverbrennung sieht hier auch anders aus!

Es werden weitere Hinweise folgen, sollte die Lösung in den nächsten Tagen nicht dabei sein.

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Angehörige dürfen natürlich nicht mitraten, und auch der Links- nicht nur der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Dienstag, 24. November 2009

Kleiner Wettbewerb Hinweis 1 & 2

Wettbewerbsfrage: Wo bin ich?

In welchem Dorf, welcher Stadt oder Metropole befinde ich mich zur Zeit?

Hier die ersten zwei Hinweise:


Hier fliegen sogar die Spatzen ins Cafe ;-)



Und hier werden sogar KITKAT Muffins gemacht!

Es werden weitere Hinweise folgen, sollte die Lösung in den nächsten Tagen nicht dabei sein.

Also, fröhliches Raten.
Der Gewinner erhält einen Überraschungs Preis von mir.

Donnerstag, 12. November 2009

Gefährliche Handzeichen

In der heutigen Zeit ist die Gefahr doch ziemlich gross, durch eine unbedachte Handlung oder Äusserung sein strahlend weisses Lächeln unfreiwillig in viele teure und schmerzhafte Sitzungen beim Kieferchirurgen einzutauschen. Allfällige weitere kosmetische Eingriffe im Gesicht, notwendig, um sich wieder an die Öffentlichkeit zu wagen, seien hier mal unerwähnt.

Ein erhobener Stinkefinger oder das berühmte Vogelzeigen zum Beispiel können dafür schon ausreichen. Nun ist es aber so, dass sogar ein falsch gezeigtes Peace oder Sieges-Zeichen verheerende Folgen für Leib und Leben nach sich ziehen kann. Richtig ausgeführt, also Zeige- und Mittelfinger mit der Handinnenseite dem Gegenüber empor gestreckt, symbolisiert Friedfertigkeit. Will man aber eine Beleidigung vermeiden, sollte man tunlichst darauf achten, nicht die Handaussenseite dem Anderen vor das Gesicht zu halten. Je nach dessen Nationalität und Kenntnis der früheren Gepflogenheiten erkennt er ein abschätziges oder gar beleidigendes Zeichen wie, du kannst mich mal, oder schlimmer.

Schuld daran sind die englischen Langbogenschützen des Mittelalters, die mit eben diesem Zeichen ihren Gegnern, den Franzosen, ihre Verachtung und Verhöhnung signalisierten. Denn fiel so ein Schütze in feindliche Gefangenschaft, wurden ihm diese beiden Finger abgeschnitten, damit er nie mehr imstande war, die Sehne zu spannen.

Dass die damaligen operativen Eingriffe ohne Anästhesie über die Bühne gingen erklärt sich von selbst.

Um also plötzlich auftretende gesundheitliche Veränderungen zu vermeiden sei von unkontrolliertem Einsatz von Handzeichen dringendst abzuraten. Als Ventil dient dann immer noch die Faust im Sack.


© geschichtenerzähler

Dienstag, 10. November 2009

Crash-Boccia - Jugenderinnerung Teil 3

Hier gibt es Teil 1 zu lesen
Hier gibt es Teil 2 zu lesen

Denn genau auf diese linke Glasfront hatte es der Stein abgesehen. Mein Freund musste sofort gemerkt haben, dass sich grosses Unheil über ihm zusammenbraut. Denn das Splittern des Glases und sein Sprint-Start fielen zeitgleich zusammen.

Es sah aus, als sei er von einer gigantischen Kanone in eine andere Galaxie geschossen worden, so schnell flitzte er davon. Ich sah nur noch einen Fuss von ihm um die doch acht Meter entfernte Hausecke verschwinden.

Mir war, als hätte ich den Überschallknall noch Tage später in meinen Ohren.

Dank meinem schon damals ausgeprägten Heldentum blieb ich am Ort des Geschehens wie festgenagelt stehen. Getreu dem Motto: Ich stehe meinen Mann, komme, was wolle! Böse Zungen behaupteten später, der Schreck sei mir dermassen in die Glieder gefahren, dass ich keiner Bewegung mehr fähig gewesen sei. Ich halte das noch bis heute für ein Gerücht.

Mein Heldentum zerbröckelte aber definitiv, als ich von dem herbeigeeilten Geschäftsführer und zwei beinahe hysterischen Müttern gleichzeitig in ein knallhartes Kreuzverhör genommen wurde. Auf so tröstliche Bemerkungen wie: Geht es dir gut? Ist dir auch nichts passiert? Macht nichts, Hauptsache du bist gesund! wartete ich vergeblich.

Aus meinem Gestammel konnten sie entnehmen, dass sich mein Freund irgendwo hinter dem Haus versteckt haben musste. Nach einer gross angelegten Suchaktion von seiner Mutter wurde er schliesslich drei Minuten später von ihr zum Verhör nach vorne gebracht. Sein Versteck im Gebüsch wäre eigentlich gut gewählt gewesen, hätte er an dem Tag nicht ein knallgelbes Shirt getragen.

Sein Blick schrie mir das Wort Verräter förmlich ins Gesicht. Ich spürte, wie mir die Schamesröte augenblicklich den Kopf zum Glühen brachte.

Ich wusste, ich werde meinen Freund nie wieder sehen. Ich war der Überzeugung, er bekommt mindestens lebenslänglich Hausarrest, neben der zwanzig Jahre im Steinbruch, falls er sich überhaupt jemals wieder vom öffentlichen Auspeitschen auf dem Dorfplatz erholen sollte.

Das ist das Leidige mit der kindlichen Fantasie. Sie scheint unendlich kreativ, auch bei der unangenehmen Vorstellung, was den Erwachsenen alles einfallen könnte, um uns Kinder zu bestrafen. In solchen Situationen verkörpert jeder von ihnen die Reinkarnation von einem mittelalterlichen, gnadenlosen, mit einer schwarzen Kapuze verhüllten Folterknecht.

Aber zum Glück war alles nur halb so wild. Denn nur zwei Wochen später haben wir wieder die Umgebung unsicher gemacht. Nur in die Nähe des Schaufensters brachten uns keine zehn Pferde mehr. Dafür sorgte schon der vernichtende Blick des Laden-Inhabers.

Und Boccia habe ich bis zum heutigen Tag auch nicht mehr gespielt.


© geschichtenerzähler

Samstag, 7. November 2009

Der eigenartige Nachbar

Gegenüber, auf dem selben Stockwerk lebt Kurt. Er ist ungefähr fünfundsechzig Jahre alt. Das ist ja an sich nichts Besonderes. Was ihn aber etwas auffällig macht, ist die Tatsache, dass geistig mit ihm nicht alles zum Besten bestellt ist. Das ist hauptsächlich an der Art und Weise erkennbar, wie er mit anderen Menschen kommuniziert. Sehr bedächtig und langsam, und oftmals gleitet er mitten im Satz in eine nur für ihn ersichtliche Welt hinüber aus der man ihn mit mehrmaligem Nachfragen wieder zurück holen kann. Auch seine Bewegungen erinnern sehr stark an die eines erst seit Kurzem aufrecht gehenden Urmenschen. Die Knie permanent gebeugt, den Hintern rückwärts heraus gestellt, die Schultern stark nach vorn gebeugt, den Kopf nach unten gerichtet und die Arme seitlich einfach nur gerade hängen lassend schlurft er regelmässig durch die Stadt.
Das ist alles nicht so schlimm, denn er wohnt alleine und versorgt sich selbst.
Mehr oder weniger.

Sonntag Nachmittag klingelt es an unserer Wohnungstüre. Davor steht ebendieser Kurt, in der Hand eine Plastiktüte. Er habe ein technisches Problem, welches er nicht lösen könne. Mit diesen Worten hält er mir den Sack mit einem neu erstandenen Nassrasierer und den dazu gehörenden Ersatzpackungen mit Klingen zum Auswechseln darin vor das Gesicht. Verzweifelt versucht er mir zu erklären, dass irgendetwas damit nicht richtig funktioniert. Nach einem kurzen Blick darauf wird mir auch klar warum. Er hat die Klingen verkehrt herum auf den Griffteil gesteckt. So kann er sich natürlich stundenlang ohne nennenswerten Erfolg den Schaum aus dem Gesicht schaben, wenn die Klingen nach oben, statt wie erforderlich nach unten, zeigen. Ich erkläre ihm, wie das Ganze funktioniert, dass auf dem Griff der Knopf nach vorne geschoben, die Halterungen in die Klingen gesetzt und der Knopf los gelassen werden muss. Und voila, es passt. Wichtig dabei, das blaue Teil muss oben sein, dann schauen die Klingen nach unten.
Nach mehreren Wiederholungen dieser Prozedur erscheint ein Leuchten der Erkenntnis auf Kurt's Gesicht und er dackelt zurück in seine Wohnung.

Fünf Minuten später.
Es klingelt wieder. Meine Frau öffnet und vor ihr steht Kurt. Irgendwie waren meine Erklärungen anscheinend doch nicht ausreichend. Meine Frau spielt das Prozedere mit: Halter greifen, Knopf nach vorn schieben, in die Klingen einfahren, Knopf loslassen, herausziehen und darauf achten, dass der kleine blaue Balken oben ist, nochmals fünf Mal mit ihm durch. Zufrieden grinsend zieht er wieder von dannen.

Zehn Minuten später.
Es klingelt. Überraschenderweise steht Kurt vor der Tür. Er hat keine Frage. Er will uns nur zeigen, dass es funktioniert hat. Sein Gesicht strahlt uns frisch rasiert entgegen. Stolz dreht er sich um und dackelt zurück zu seiner Wohnung und zeigt uns, dass hinter seinen Ohren und Wangenknochen am Hals noch genug Schaum übrig ist, um sich problemlos nochmals rasieren zu können.

Mittwoch, 4. November 2009

Besuch der Körperwelten

Ein Erlebnis der besonderen Art erwartet den Besucher der zur Zeit im Puls5 in Zürich laufenden Ausstellung der Körperwelten von Gunter von Hagen. Gleich nach dem Eingang empfängt den Neugierigen der Bereich der Entstehung eines Menschen bei der die einzelnen Entwicklungsstufen mit den verschiedenen embryonalen Wachstumsstadien vor Augen führen, dass wir alle aus nichts Weiterem als einer winzigen, befruchteten Zelle entstehen.


Im weiteren Verlauf erhält man einen interessanten und informativen Einblick, im wahrsten Sinne des Wortes, in den menschlichen Körper. Die ganze Ausstellung ist sehr spannend inszeniert und kommt ohne Effekthascherei aus.


Wertvoll sind auch die zu den jeweiligen verschiedenen Körperorganen erläuternden Texte, was deren Aufgabe und Funktion betrifft und auch, wie man ihnen Sorge tragen kann. Durch gesunde Ernährung, Sport und Bewegung und den Verzicht auf die übermässige Konsumation von Genussmitteln aller Art.


Was ich jedoch nicht ganz nachvollziehen kann ist die der Ausstellung voran gegangene Hysterie wegen der in Sexstellungen verbundenen Exponate. Sie sind weder obszön noch pornografisch, und wer bei dem Anblick von auseinander geschnittenen Leichen beim Geschlechtsakt einen Hammer in die Hose bekommt, ist dort sowieso falsch.


Mein Fazit: Diese Ausstellung ist besser als die vor ein paar Jahren in Basel und ist unbedingt einen Besuch wert.


Kleiner Tip noch an die Besucher: Zieht euch warm an und nehmt die Jacke oder den Mantel mit in den Raum. Es ist sehr kalt dort drin, kein Scherz. Ich war auf alle Fälle froh darum.

Montag, 2. November 2009

Cup to go von Heinz

Es gibt mittlerweile ein fast unüberschaubares Angebot an Fertiggerichten, um den geplagten und gestressten Menschen das Leben ein wenig leichter zu machen, indem man sie vom Rüsten und Kochen befreit. Auch ich bin ab und zu froh darüber, schnell etwas in die Mikrowelle schmeissen zu können und kurz darauf etwas Warmes zu essen.
Dass man dabei nicht auf kulinarische Höhepunkte hoffen darf erklärt sich von selbst.

Unter anderem bin ich neulich über diese von der bekannten Firma Heinz hergestellte Fertignahrung gestolpert, mit dem Titel "Cup to go". Von denen gibt es meines Erachtens vier verschiedene Sorten zu kaufen.
Die Ravioli Bolognaise und die Tortellini all' Arrabiata habe ich probiert und kann sagen, für den Hunger zwischendurch reichen sie geschmacklich voll und ganz.

Die Chilli con Carne probiere ich nicht, habe ich nur frisch zubereitet gern.

ABER...
Die Sorte Geschnetzeltes an Hörnli ist unter aller Sau! Ich weiss nicht, was für ein geschmacksneutraler Labortechniker diese Pampe kreiert hat.

Ich konnte nicht mal einen Löffel von dieser Schweinerei essen.
Mit Fischleim zusammengeklebter Karton schmeckt wahrscheinlich einiges besser.

Sonntag, 1. November 2009

Fussballkünstler der besonderen Art

Heute nachmittag konnte ich am Zürichsee diesem Ballvirtuosen beiwohnen. Sehr eindrücklich, was der so draufhat ;-)


Mittwoch, 28. Oktober 2009

Rechtschreibreform - und die Folgen

Neulich in der gut frequentierten Fussgängerzone. Weil mein Blick nach rechts gerichtet war, rempelte ich links einen mir bis dahin völlig Unbekannten an. Da im Duden unter „Ausgesuchter Höflichkeit“ mein Bild abgedruckt ist, entschuldigte ich mich auch sofort bei meinem Rempelopfer:

„Entschuldigen Sie bitte, das tut mir Leid,“ sagte ich freundlich lächelnd.

„Wie bitte?“ war die erstaunte Antwort, begleitet von einem alles Leben vernichtenden Blick, „es tut Ihnen Leid? Was soll denn ich sagen? Mir tut es viel mehr Leid!“

Ich war erstaunt über die harsche Reaktion und beeilte mich, mein ehrlich gemeintes Bedauern erneut kund zu tun:

„Es tut mir wirklich Leid, war keine Absicht.“

„Keine Absicht,“ erwiderte mein Gegenüber herablassend, „warum tun Sie mir dann Leid? Mein Arm schmerzt ganz arg!“

„Wieso tue ich Ihnen Leid? Mir ist ja nichts geschehen, sie haben Schmerzen,“ antwortete ich verwirrt, „darum tun Sie mir ja auch sehr Leid.“

Die Gesichtsfarbe meines Gegenübers nahm allmählich die Farbe einer reifen Tomate an, als er mich vor den immer zahlreicher uns umstehenden Gaffer anschrie:

„Ich habe Ihnen nicht Leid getan,“ brüllte er und spuckte dabei Speicheltröpfchen vor sich her, „Sie aber mir, Sie Depp, und wenn sie etwas Anstand hätten, würden Sie sich bei mir richtig entschuldigen!“

Meine Verwunderung stieg ins Masslose. „Ich habe aber doch gesagt, dass Sie mir Leid tun,“ versuchte ich den Typen zu beruhigen. Aber das war wohl der berühmte letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Mit einem gekreischten „Jetzt tue ich Dir aber wirklich Leid!“ sprang mich der Wahnsinnige an, in dem Bestreben, mich zusammen zu schlagen.

Es folgte ein minutenlanges Gerangel, bis uns vier herbei geeilte Polizisten mit Mühe trennen konnten. Nach eingehender Erläuterung der Situation konnte einer der hilfsbereiten Beamten dem von mir Angerempelten erklären, dass unsere Meinungsverschiedenheit nur darauf zurück zu führen sei, dass seit dieser unsinnigen Rechtschreibreform das Wort Leid immer gross geschrieben und ausgesprochen wird. Und seitdem ist nicht mehr klar, welches Leid denn nun gemeint sei und die Polizei deswegen alle Hände voll zu tun hat, um ineinander verkeilte Gegner zu trennen.


Wenn man also in Zukunft Leute bei einer Schlägerei sieht, dann wahrscheinlich deshalb, weil sie sich gegenseitig Leid tun.


© geschichtenerzähler

Sonntag, 25. Oktober 2009

Begegnung mit Federica de Cesco

Unter der holden Weiblichkeit meiner Leserschaft muss ich diese Dame nicht mehr näher vorstellen, es reicht wenn ich die Worte "Der rote Seidenschal" hier hinterlasse:

Federica de Cesco


Und für die unbelesenen Männer hier:


klick mich
mich auch


Gestern Abend konnte ich meine geliebte Frau zu ihrem Geburtstag überraschen. Im Rahmen der langen Nacht der kurzen Geschichten in Zürich und Umgebung konnte ich zwei Plätze an einer Lesung der genialen Schriftstellerin ergattern und so die eine oder andere verkniffene Träne im freudig erregten Gesicht meines Schmetterlings beobachten.

Die bekannte Autorin las Passagen aus ihrem neuesten Roman "Das Haus der Tibeterin" und stand nachher geduldig den Fragen der Anwesenden zur Verfügung.
Zufällig waren meine Frau und ich die Letzten bei der abschliessenden Signatur des neuen Romans und zu unserer Überraschung konnten wir mehrere Minuten lang ein persönliches Gespräch über zukünftige Pläne, Reisetips (wegen und durch Recherchen ;-) ), das Leben und einiges mehr führen, bei dem uns wieder einmal mehr wundervoll bewusst wurde, dass auch hinter anscheinend unnahbaren Grössen auch ein Mensch wie du und ich steht.

Wir durften eine wunderbar schöne Frau kennen lernen. Wunderbar schön im Geistigen wie im Äusserlichen, denn in ihren Augen kann man ertrinken weil sie vor lauter Lebensfreude, Weisheit, Schalk und Schönheit von innen heraus zu glühen scheinen.
Eine Frau, die dermassen vor Kraft und Selbstvertrauen strotzt, dass man ihr auf keinen Fall ihr Geburtsdatum glauben will, den 23. März 1938.
Und wie sie gestern sagte: Ein japanisches Sprichwort lautet, "Ein guter Autor ist bis achtzig gut, erst danach wird er sehr gut." und ich habe vor, noch sehr lange zu schreiben.......

Samstag, 24. Oktober 2009

SCORPIONS - Ewig jung

Mannomann, da haben die alten Säcke, ähh die etwas gesetzteren Herren, der SCORPIONS aber gewaltig abgerockt in Basel, vor Fans, die teilweise im Alter waren, dass sie als Enkel der Musiker problemlos durchgegangen wären.
Habe den Sound immer noch in den Ohren.
Und in dem etwas kleinen aber sehr feinen Rahmen der AVO-Session hat man beinahe das Gefühl, sie spielen im eigenen Wohnzimmer ;-)

Danke Jungs, das war wirklich ein toller Abend :-)
Können wir jederzeit wieder mal machen ;-)

Das Original:


Und zum Kuscheln:


Klassik Version:

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Katzenwäsche

So sieht also eine Katzenwäsche aus ;-)


video

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Crash-Boccia - Jugenderinnerung Teil 2

Hier gibt es Teil 1 zu lesen


Nun stellte sich uns natürlich sofort die Frage, was kann man mit solchen Steinen Lustiges anstellen? Der Zufall wollte es, dass ich kurz vorher im Fernsehen ein paar alte Männer gesehen hatte, die einem Spiel namens Boccia nachgingen. So wie die dort miteinander referierten, schien die Sache Spass zu machen.
Die Regeln sind relativ simpel: eine kleine Kugel wird als Ziel ein paar Meter nach vorne gerollt, danach versucht man abwechselnd mit seinen grossen Kugeln so nah wie möglich an die Kleine durch Rollen oder Werfen heran zu kommen.
So weit, so gut.
Ich brauchte meinen Freund nicht lange überreden. Ein kleiner Stein als Zielobjekt war in einer Blumenrabatte schnell gefunden. Wir nahmen quer vor dem Tante Emma Laden Aufstellung. Grosszügig überliess ich meinem Freund die Ehre, den Zielstein als Erster zu werfen. Leider unterschätzte er seinen eigenen Schwung und warf das Ding acht bis zehn Meter weit weg. Unser Stolz liess es natürlich nicht zu, zuzugeben, dass das ein wenig weit weg war und er doch besser einen neuen Versuch hätte machen sollen.
Nun war die Reihe an mir. Ich nahm einen der grossen Steine in die rechte Hand, prüfte konzentriert sein Gewicht, schwang den Arm mit einer anmutigen Bewegung nach hinten, liess ihn in einer sauberen Kreis-Bahn nach vorne gleiten und öffnete meine Faust genau im richtigen Moment um den Stein in seine Flugbahn zu entlassen.
Meine anfängliche Freude machte in Sekundenbruchteilen einer riesigen Enttäuschung Platz. Ich merkte, dass ich die Distanz zum Ziel und das Gewicht des Steines, völlig falsch eingeschätzt hatte. Mein Wurf reichte gerade so für lausige drei Meter. Und da der Stein das pure Gegenteil von gleichmässig rund war, rollte er nur noch einen schlappen Meter weiter, und das auch mehr seitlich als in Richtung Ziel. Super. Und ausserdem hatte ich damit meinem Freund taktisch voll in die Hände gespielt. Noch mehr super.
Er beobachtete nämlich meinen kläglichen Versuch mit Argusaugen. Ich sah, dass er sich ein höhnisches Grinsen gerade so noch knapp verkneifen konnte. Er wusste nun, dass zum Erreichen des Ziels etwas mehr Dampf nötig war.
Nachdem er sich einen Stein gegriffen hatte visierte er das Ziel mit zusammengekniffenen Augen und zwischen die Lippen gepresster Zungenspitze an. Seine Ausholbewegung war gewaltig im Gegensatz zu meinem kümmerlichen Versuch. Pfeilschnell raste sein Arm nach vorne und entliess das Wurfobjekt auf seine Reise Richtung Ziel.
Von nun an schien alles gleichzeitig zu geschehen.
Zum besseren Verständnis sei noch folgende Erklärung erlaubt. Die Front des Tante Emma Ladens gliederte sich in drei Bereiche. Links und rechts befand sich jeweils ein Schaufenster mit einer Breite von etwa fünf Metern. Dazwischen der Eingang, der einen halben Meter zurückversetzt liegt. Und auch dieser halbe Meter ist vollverglast.
Noch.

© geschichtenerzähler

Dienstag, 20. Oktober 2009

Lesungen von Legasthenikern

Wenn mehrere, zumeist junge Mädchen im Alter zwischen zirka elf und sechzehn Jahren, mit einer Gratis-Pendlerzeitung in der Hand, die öffentlichen Verkehrsmittel besteigen, dann ist mit der bis dahin schon nicht wirklich vorhandenen Ruhe definitiv schnell vorbei. Mit einem für Normalsterbliche nicht auseinander zu haltenden Geschnatter und Gekichere werden die ins Auge gefassten Sitzplätze in einer undurchschaubaren und komplizierten Art und Weise unter den Mädchen verteilt und in Beschlag genommen. Wichtig dabei scheint eine gewisse Hackordnung und Vorliebe für geduldete Sitznachbarn und dem gegenüber Platz Nehmenden. Wenn die Sortiererei zur Zufriedenheit der Teilnehmenden endlich ein Ende gefunden hat, beginnt die eigentliche Tortour für die Mitreisenden.

Die Mädchen beginnen die Zeitung zu lesen.

Nicht, wie der durchschnittliche Normalbürger, indem er sich die für ihn wichtigen Bereiche in aller Stille zu Gemüte führt. Nein, denn das ist ja altmodisch.

Die jungen Dinger müssen sich die Artikel gegenseitig vorlesen.

Da sich aber jede von ihnen mit den Lärm erzeugenden Musiktampons die Ohren verstöpselt hat, braucht es kehlkopftechnisch einiges an Volumen, um die dann nötige Dezibelzahl zu erreichen, dass die Freundinnen das Dargebrachte auch verstehen.

Unglücklicherweise haben aber die abgesonderten Worte noch die chromglänzende Barriere einer mordsgrossen Zahnspange auf dem Weg ins Freie zu überwinden, weshalb sie dann auch ein wenig zischend und lispelnd bei den Zuhörern ankommen.Um dem Ganzen aber die Krone aufzusetzen, bieten diese selbst ernannten Vorleser eine katastrophale Vergewaltigung des geschriebenen Wortes dar, die jedem halbwegs der Sprache Mächtigen die Ohren zum Bluten bringen.

Sie stottern und stolpern durch den Text, der in den Pendlerzeitungen doch eher einfach gehalten ist, als würden sie aus einem in Altlateinisch verfassten Medizinaltraktat vorlesen müssen. Bei jedem dritten Wort wird die Zeitung näher an die Augen geführt, um zu erkennen, was da für ein Wort steht. Aussprache und Betonung der Zeilen erinnern manchmal schon sehr stark an die Ausführungen eines Legasthenikers der ersten Güteklasse.

Was genau lernen die Kinder heutzutage in der Schule? Lesen und Schreiben sicher nicht mehr. Denn was sich Tag für Tag offenbart bestätigt die katastrophalen Ergebnisse der Pisa-Studie. Aber diese Studie ist eigentlich auch ziemlich sinnlos, da sie von den Betroffenen eh nicht gelesen werden kann.

Aber nun verstehe ich auch die Namensgebung der Studie.

Um unseren Nachwuchs steht es wie mit dem schiefen Turm von Pisa:

Schräge Haltung, kurz vor dem Umfallen und ohne fremde Unterstützung keine Chance.


© geschichtenerzähler

Samstag, 17. Oktober 2009

NIE!!! Aber gar nie Lexmark deinstallieren!!

Solltet ihr die Anschaffung eines Lexmark Druckers planen, den ihr irgendwann mal deinstallieren wollt, weil ihr einen anderen Drucker kauft, dann kauft den Lexmark NICHT….und zwar deshalb:


Lexmark Druckertreiber auf keinen Fall deinstallieren, sollte später ein
anderer Drucker drucken unter Vista


Nach der Deinstallation des Lexmark-Druckertreibers liess sich der neue Druckertreiber nicht mehr installieren mit der Fehlermeldung „Vorgang kann nicht abgeschlossen werden, Druckerwarteschlangendienst ist nicht aktiv“.
Beim manuellen Starten des Dienstes wird folgende Fehlermeldung angezeigt:
„Fehler 1608 Druckerwarteschlangen-Dienst ist nicht gestartet“ - da tummelt sich noch was vom Lexmark drin rum in Abhängigkeit:
LexBce Server.
Da die Datei lexbce.exe nicht mehr auf dem System verfügbar ist wegen der Deinstallation, kann sie auch nicht mehr gestartet werden. Und da sie nicht gestartet werden kann, läuft der Druckerwarteschlangen-Dienst nicht. Toll. Eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beisst. Danke Lexmark!
Gemäss einer Meldung in einem Forum habe ich in der Registry unter CurrentControlSet den Lexmarkdrucker gelöscht, bzw. alles was lexbce enthielt.
Danach den Dienst Druckerwarteschlange wieder manuell gestartet und die nächste Fehlermeldung erschien:
Fehler 1075
Der Abhängigkeitsdienst ist nicht vorhanden oder wurde zum Löschen markiert.
Ich weiss ja, aber...
Die Lösung hiess in der Registry unter
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Services\Spooler] bei
"DependOnService" den LexBce Server rauslöschen - wichtig, "RPCSS"
muss drinbleiben.


Siehe da, nach dem Neustart ging das mit dem Installieren des neuen Druckertreibers nun wunderbar.


Vermutlich reicht dieser letzte Schritt, um das Problem zu beheben -
weshalb der Deinstallationsvorgang des Druckertreibers das nicht
hinbekommt, ist rätselhaft...

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Crash-Boccia - Jugenderinnerung Teil 1

Es versprach einer dieser traumhaften Sommertage zu werden. Ein Tag, der zu dir sagt: lass die Sorgen und Probleme hinter dir, lass die Seele baumeln und geniess die Sonne, die dir warm ins Gesicht scheint. Atme die frische, nach Blumen duftende, Luft tief ein und empfange den Geschmack nach Freiheit und Abenteuer. Es war genau einer dieser Tage, die viel zu schade zum Arbeiten sind.
Klar, im zarten Alter von fünf Jahren ist das Problem der Nahrungsbeschaffung durch Arbeit noch nicht akut. Aber hätte ich das damals schon begriffen, wäre ich wohl Grimassen schneidend an der Strasse gestanden und hätte den in ihren Blechbüchsen zur Arbeit Fahrenden den Tag endgültig vermiest. Auch auf die Gefahr hin, es zu weit zu treiben, und mit einem rot verdroschenen Hintern flennend nach Hause zu Mami zu rennen.
Weil es anfangs der siebziger Jahre auch noch nicht üblich war, schon Fünfjährige zwecks zwischenzeitlicher Entsorgung in einem Hort oder Kindergarten abzugeben, war ich in der absolut komfortablen Lage, den Tag nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Und genau das begann ich dann auch gleich umzusetzen.
Mit einem wild entschlossenen Spurt wetzte ich das Treppenhaus runter, darauf bedacht, bei jedem Zwischenpodest den Scheitelpunkt genau zu treffen um auf keinen Fall etwas von meinem phänomenalen Tempo zu verlieren. Am letzten Wendepunkt angekommen, visierte ich sofort die Haustüre schärfstens an, um das letzte Hindernis mit einer unglaublich geschmeidigen Bewegung meiner linken Schulter aus dem Weg zu räumen. Was soll ich sagen: es hat perfekt geklappt, ich stand auf dem Vorplatz vor dem Haus. Und das in einer neuen Rekordzeit.
Hätte es welches gehabt, wäre das Publikum in ekstatische Begeisterungsstürme ausgebrochen und hätte mich frenetisch gefeiert. Aber leider war niemand zugegen, um meine Weltklasseleistung gebührend zu honorieren.
Aber etwas Positives hatte die ganze Anstrengung dann doch. Der gleichaltrige Nachbarsjunge von schräg gegenüber hatte den Lärm vernommen, dessen Urheber ich war. Es dauerte auch nicht lange und er stand neben mir auf dem Platz.
Nach den üblichen Begrüssungs-Formalitäten tauchte schon bald die Frage auf: Und jetzt? Was machen wir nun? Es wurden ein paar Vorschläge in die Vernehmlassung geschickt, aber wir merkten schnell, dass die Möglichkeiten zu zweit beschränkt sind. Verstecken und Fussballspielen werden wegen Personalmangel schnell langweilig. Und für eine Partie Golf hatten wir die nötige Platzreife noch nicht.
Da standen wir nun voller Tatendrang und Unmengen von Zeit, aber keiner Ahnung, wie wir unsere Energie in die Tat umsetzen könnten. Wir schauten uns irgendwie gelangweilt um, in der Hoffnung, irgendeine versteckte Idee springt uns an, so wie eine Katze eine Maus anspringt. Mein Blick streifte dabei auch über die Fassade unseres Wohnhauses und ich sah unten links einen Tante Emma Laden, in der Mitte den Hauseingang und rechts ein kleines Restaurant mit Gartensitzplatz. Darüber schlossen sich drei Stockwerke mit Wohnungen an, in deren zwei mein Freund und ich zu nächtigen pflegten. Für die Kundschaft des kleinen Geschäftes standen mehrere Parkplätze zur Verfügung.
Und genau dort lagen fünf faustgrosse Steine am Rand. Mit faustgross meine ich natürlich die geballte Faust eines zwei Meter grossen Bauarbeiters, und nicht unsere damals mickrigen Hamster-Fäustchen.

Fortsetzung folgt.......

© geschichtenerzähler

Montag, 12. Oktober 2009

Eine grosse Geschichte!!!

Und absolut glaubwürdig ;-)


Freitag, 9. Oktober 2009

Wenn 2 sich streiten frisst der Dritte

Na dann, Mahlzeit ;-)



Montag, 5. Oktober 2009

Ministry of silly walks Ein Klassiker

Ein absoluter Klassiker der legendären Monty Python

Dienstag, 29. September 2009

Politiker..............Die Wahrheit

Seit Urzeiten spielt sich in jeder Gemeinschaft das gleiche Szenario ab. Um einen geplanten oder durch Zufall zusammen gewürfelten Haufen Menschen unter Kontrolle zu halten oder gemeinsam in eine bestimmte Richtung zu lenken, werden Anführer gewählt oder selbige bestimmen sich durch Revierkämpfe gleich selbst. Deren Aufgabe wäre es nun, der Allgemeinheit Wohl gegen von aussen und innen lauernde Gefahren zu verteidigen und die Wünsche und Vorstellungen der Gemeinschaft mehrheitsfähig umzusetzen. Dass das keine leichte Aufgabe ist, wurde schnell erkannt, und man hat darum dem Alpha Lebewesen gewisse Privilegien eingeräumt.

Mehr Nahrung, das alleinige Recht auf Fortpflanzung und einen eigenen Parkplatz in der Tiefgarage.

Durch den Einzug der Moderne in unsere Zeitrechnung änderten sich gewisse Abläufe und Gebräuche in der Handhabung der Regelung zwecks Führung einer Gemeinschaft.

Heutzutage müssen Führungswillige nicht mehr mit vollem Tempo mit den Köpfen zusammen krachen und der Überlebende darf dann regieren.

Schade eigentlich.

In der neueren Zeit hat es sich mehrheitlich durchgesetzt, dass die zukünftig Geführten ihre Führer durch den Vorgang einer Wahl selbst bestimmen. Doch diese Selbstbestimmung trägt auch nicht zu aller Befriedigung bei, da sowieso nie der gewählt wird, hinter dessen Name man sein Kreuzchen gemalt hat.

Also steht der frisch Erwählte für viele schon mal als Arsch da. Das aber hält diesen in den meisten Fällen nicht davon ab, seine mit seinem Amt verbundenen Privilegien bis aufs Äusserste, und oftmals darüber hinaus, auszunutzen und bald auch bei seinen ursprünglichen Wählern als Arsch dazustehen.

Die Wut und Frustration des einfachen Volkes äussert sich dann vermehrt in unter vorgehaltener Hand geäusserten Beschimpfungen wie zum Beispiel Arschgesicht, Arschloch und so weiter. Da die Führer in der Geschichte der Menschheit durch ihre Gier, Rücksichtslosigkeit und auch Blödheit vergessen, wem sie eigentlich ihren Job verdanken, verloren sie den Blick für das Wesentliche. Durch hohe Steuern, die manchen armen Schlucker in den Ruin getrieben, oder durch sinnlose Kriege, die Millionen von Unschuldigen den Tod gebracht haben, wurde der Begriff Arsch im Zusammenhang mit ihnen verständlicherweise inflationär gebraucht.

Da aber das einfache Volk im Durchschnitt einiges mehr an Anstand und Niveau besitzt, wurde der harte Ausdruck Arschlitiker durch das etwas beschönigende Politiker ersetzt, das auch in der heutigen Zeit noch seine Gültigkeit hat.

Dass der Begriff Politiker von dem griechischen Polis abstammen soll und übersetzt Stadt oder Gemeinschaft bedeuten soll ist daher eine Lüge, die von den Machthabern selbst in die Welt gesetzt wurde.

Politiker heisst nichts anderes als Arschlitiker und ist keine Berufsbezeichnung sondern ein zu Recht ausgesprochenes Schimpfwort.

© geschichtenerzähler

Mittwoch, 23. September 2009

Absolut empfehlenswert!!

Bei einer solchen Werbung ist es logisch, dass der sich vor lauter Aufträgen nicht mehr retten kann........

Samstag, 19. September 2009

Ich, der ALIEN-Beauftragte

Nun haben sogar offizielle Stellen zugegeben, dass Ausserirdische unter uns sind. Mehr noch, sie haben sie schon für Marketingzwecke eingespannt.

Dienstag, 8. September 2009

Ich lebe noch, jaja, ist so.

Hallo Bloggergemeinde


ich habe mich schon länger nicht mehr gemeldet, und meine Besuche hier waren in letzter Zeit eher nicht existent.

Und das liegt nicht daran, dass ich nicht will, sondern daran, dass ich schlicht und ergreifend nicht kann.

Die allgemeine Krise hat nun auch mir mit voller Wucht in den Hintern getreten. Und als Selbständiger bist du diesen Strömungen knallhart ausgeliefert.
Aber ich kämpfe weiter und werde nicht untergehen!!


Ich werde sicher in Zukunft wieder vermehrt posten, Eure Berichte lesen und fröhlich mitkommentieren, versprochen ;-)


Ihr seht, ich habe Euch nicht vergessen!


Machts weiterhin gut, und man liest sich.

Euer Geschichtenerzähler


PS: Im Sokokrimiblog schreibe ich weiter regelmässig mit ;-)

Sonntag, 16. August 2009

Klare Worte

Ich hoffe nur, dass mein Bike nicht zufällig genau so aussieht wie das, welches sie dem armen Kerl geklaut haben ;-)





Sonntag, 9. August 2009

APE - Asoziale primitive Egoisten Teil 6

Hier schreib ich mässig, auf keinen Fall regel-, über allseits beliebte Zeitgenossen, deren Lebenszweck anscheinend darin besteht, ihrer Umwelt im allgemeinen, und mir im speziellen, gewaltig auf den Sack zu gehen. Von mir liebevoll "Asoziale primitive Egoisten", kurz APE (auf englische Aussprache achten) genannt.


Nach dem überwältigenden weltweiten Erfolg von TEIL 1, TEIL 2 , TEIL 3 , TEIL 4 & TEIL 5 der Serie über die APEs nun der lang ersehnte Teil 6


Heute Teil 6: Benutzer des öffentlichen Verkehrs


Es ist immer wieder erstaunlich, wie eigenartig sich die Menschen verhalten. Als Mitbenutzer der ÖV erlebe ich jeden Tag ein mir unverständliches Phänomen.

Ob Tram, Bus, S-Bahn oder Zug, ob Zürich, Basel, Bern oder Luzern, es ist immer dasselbe. Das Fortbewegungsmittel steht noch nicht richtig still an der Haltestelle, und alle, die einsteigen wollen, drängen sich schon dicht an dicht vor den Türen, als ob es was gratis gibt. Es bleibt kaum, manchmal sogar kein Platz zum Aussteigen. Oftmals wird nicht einmal gewartet mit dem Einsteigen, bis die, die gern möchten, aber fast nicht können, ausgestiegen sind. Die Folge ist immer ein Gedränge und Geschubse, bis sich die Ein- und Aussteigenden halbwegs friedlich wieder sortiert haben. Ganz schlimm wird es, wenn im ganzen Durcheinander eine Mutter die Frechheit besitzt, auch noch ihren Kinderwagen aus dem Fahrzeug bekommen zu wollen. Anstelle Hilfe bei der Verladerei zu erhalten, klettern die Einsteiger lieber umständlich über und um den Kinderwagen herum.
Aber das alles wird in den Schatten gestellt, wenn man den zukünftigen Eingestiegenen in die Augen schaut.
Aus vielen Gründen bin ich kein Jäger, und werde auch nie einer werden. Aber gejagtes Wild, das in Panik auf der Flucht ist, schaut genau gleich wie die vorher Erwähnten.
Vor was sind denn die auf der Flucht?
Haben sie Angst, dass das Fahrzeug, während sie am einsteigen sind, plötzlich losfährt?
Oder sind sie auf der Jagd nach ihrem bevorzugten Sitzplatz am Fenster in Fahrtrichtung?
Diese irren, panischen Augen machen mir manchmal richtig Angst. Ich hoffe nur, ich werde nicht eines Tages während dem Aussteigen von einem durchgedrehten Einsteiger-Mob in Grund und Boden getrampelt.
Ich wäre danach auch ziemlich ÖV.
Öberwältigend vlachgedrückt!

Freitag, 7. August 2009

Altpapier sammeln

Jetzt weiss ich endlich, was mit dem Papier geschieht, das ich sammle und an die Strasse stelle....

Donnerstag, 6. August 2009

Heiri Töpfer , Harry Potters Zürcher Cousin

Nach einem Blitzschlag mitten in seinen Kopf bei einem Sommergewitter geschah etwas Eigenartiges mit dem jungen Heiri Töpfer. Er hatte plötzlich die Fähigkeit zu zaubern. Er schaffte es problemlos, eine grosse Büchse Bohnen nur durch deren Verzehr und etwas Geduld in warme, stinkende Luft zu verwandeln. Auch durch das Verschwinden lassen von Zwiebeln in seinem Magen war er befähigt, seine Umwelt, vor allem seine Stiefmutter, immer wieder zu beeindrucken, indem er seine blütenweissen Unterhosen partiell dunkel färbte, ohne sie dabei vorher ausziehen zu müssen.

Auch die Geschäfte im Umkreis von Heiris Wohnort waren ob seiner Künste hell begeistert, weil nach jedem Besuch von dem jungen Töpfer viele Dinge aus den Regalen verschwunden waren, die dann wie von Zauberhand bei Heiri zu Hause in seinem Zimmer wieder auftauchten.

Um ihn ein wenig von der Last dieser Begabung abzulenken, durfte er seiner Stiefmutter helfen, die Treppenhäuser der umliegenden Wohnhäuser zu kehren, damit sie sich derweil mit hochgelegten Beinen ein paar Törtchen einverleiben konnte. Als Heiri im achten Stock mit einem Besen vor sich hin kehrte, taten es ihm seine Gedanken gleich und kehrten zurück. Als begnadeter Zauberer, dachten die Gedanken, kann man sicher auch auf Besen fliegen. Und flugs stand Heiri auf dem Dach, um zu fliegen.

Der Besen flog ganz wunderbar. Ohne Umwege schnurstracks direkt auf den sich vor dem Haus befindlichen Platz. Mit einem platzenden Geräusch schlug auch Heiri auf.

Nach mehreren Monaten konnte er wieder feste Nahrung zu sich nehmen und zwei seiner zehn Finger bewegen. Nach einem weiteren halben Jahr wurde er wieder aus dem Spital entlassen und begann auch gleich wieder mit dem Zaubern.

Er schaffte es mehrmals hintereinander, in einem Treppenhaus in einen automatischen Schrank zu steigen, einen beliebigen Knopf zu drücken und völlig überraschend in einem anderen Stockwerk aufzutauchen.

Sein beliebtester Trick aber war der, dass er nur durch das Betrachten von leicht oder gar nicht bekleideten Frauen in Hochglanzmagazinen seinen Zauberstab wachsen lassen konnte. Durch das anschliessende Herumwedeln mit ihm zauberte er sich selbst ein seliges Lächeln ins Gesicht.

Er genoss es, ein Zauberer zu sein.

Und falls er nicht gestorben ist, wedelt, ähh zaubert er noch heute.


© geschichtenerzähler


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