Dienstag, 29. September 2009

Politiker..............Die Wahrheit

Seit Urzeiten spielt sich in jeder Gemeinschaft das gleiche Szenario ab. Um einen geplanten oder durch Zufall zusammen gewürfelten Haufen Menschen unter Kontrolle zu halten oder gemeinsam in eine bestimmte Richtung zu lenken, werden Anführer gewählt oder selbige bestimmen sich durch Revierkämpfe gleich selbst. Deren Aufgabe wäre es nun, der Allgemeinheit Wohl gegen von aussen und innen lauernde Gefahren zu verteidigen und die Wünsche und Vorstellungen der Gemeinschaft mehrheitsfähig umzusetzen. Dass das keine leichte Aufgabe ist, wurde schnell erkannt, und man hat darum dem Alpha Lebewesen gewisse Privilegien eingeräumt.

Mehr Nahrung, das alleinige Recht auf Fortpflanzung und einen eigenen Parkplatz in der Tiefgarage.

Durch den Einzug der Moderne in unsere Zeitrechnung änderten sich gewisse Abläufe und Gebräuche in der Handhabung der Regelung zwecks Führung einer Gemeinschaft.

Heutzutage müssen Führungswillige nicht mehr mit vollem Tempo mit den Köpfen zusammen krachen und der Überlebende darf dann regieren.

Schade eigentlich.

In der neueren Zeit hat es sich mehrheitlich durchgesetzt, dass die zukünftig Geführten ihre Führer durch den Vorgang einer Wahl selbst bestimmen. Doch diese Selbstbestimmung trägt auch nicht zu aller Befriedigung bei, da sowieso nie der gewählt wird, hinter dessen Name man sein Kreuzchen gemalt hat.

Also steht der frisch Erwählte für viele schon mal als Arsch da. Das aber hält diesen in den meisten Fällen nicht davon ab, seine mit seinem Amt verbundenen Privilegien bis aufs Äusserste, und oftmals darüber hinaus, auszunutzen und bald auch bei seinen ursprünglichen Wählern als Arsch dazustehen.

Die Wut und Frustration des einfachen Volkes äussert sich dann vermehrt in unter vorgehaltener Hand geäusserten Beschimpfungen wie zum Beispiel Arschgesicht, Arschloch und so weiter. Da die Führer in der Geschichte der Menschheit durch ihre Gier, Rücksichtslosigkeit und auch Blödheit vergessen, wem sie eigentlich ihren Job verdanken, verloren sie den Blick für das Wesentliche. Durch hohe Steuern, die manchen armen Schlucker in den Ruin getrieben, oder durch sinnlose Kriege, die Millionen von Unschuldigen den Tod gebracht haben, wurde der Begriff Arsch im Zusammenhang mit ihnen verständlicherweise inflationär gebraucht.

Da aber das einfache Volk im Durchschnitt einiges mehr an Anstand und Niveau besitzt, wurde der harte Ausdruck Arschlitiker durch das etwas beschönigende Politiker ersetzt, das auch in der heutigen Zeit noch seine Gültigkeit hat.

Dass der Begriff Politiker von dem griechischen Polis abstammen soll und übersetzt Stadt oder Gemeinschaft bedeuten soll ist daher eine Lüge, die von den Machthabern selbst in die Welt gesetzt wurde.

Politiker heisst nichts anderes als Arschlitiker und ist keine Berufsbezeichnung sondern ein zu Recht ausgesprochenes Schimpfwort.

© geschichtenerzähler

Mittwoch, 23. September 2009

Absolut empfehlenswert!!

Bei einer solchen Werbung ist es logisch, dass der sich vor lauter Aufträgen nicht mehr retten kann........

Samstag, 19. September 2009

Ich, der ALIEN-Beauftragte

Nun haben sogar offizielle Stellen zugegeben, dass Ausserirdische unter uns sind. Mehr noch, sie haben sie schon für Marketingzwecke eingespannt.

Dienstag, 8. September 2009

Ich lebe noch, jaja, ist so.

Hallo Bloggergemeinde


ich habe mich schon länger nicht mehr gemeldet, und meine Besuche hier waren in letzter Zeit eher nicht existent.

Und das liegt nicht daran, dass ich nicht will, sondern daran, dass ich schlicht und ergreifend nicht kann.

Die allgemeine Krise hat nun auch mir mit voller Wucht in den Hintern getreten. Und als Selbständiger bist du diesen Strömungen knallhart ausgeliefert.
Aber ich kämpfe weiter und werde nicht untergehen!!


Ich werde sicher in Zukunft wieder vermehrt posten, Eure Berichte lesen und fröhlich mitkommentieren, versprochen ;-)


Ihr seht, ich habe Euch nicht vergessen!


Machts weiterhin gut, und man liest sich.

Euer Geschichtenerzähler


PS: Im Sokokrimiblog schreibe ich weiter regelmässig mit ;-)

Sonntag, 16. August 2009

Klare Worte

Ich hoffe nur, dass mein Bike nicht zufällig genau so aussieht wie das, welches sie dem armen Kerl geklaut haben ;-)





Sonntag, 9. August 2009

APE - Asoziale primitive Egoisten Teil 6

Hier schreib ich mässig, auf keinen Fall regel-, über allseits beliebte Zeitgenossen, deren Lebenszweck anscheinend darin besteht, ihrer Umwelt im allgemeinen, und mir im speziellen, gewaltig auf den Sack zu gehen. Von mir liebevoll "Asoziale primitive Egoisten", kurz APE (auf englische Aussprache achten) genannt.


Nach dem überwältigenden weltweiten Erfolg von TEIL 1, TEIL 2 , TEIL 3 , TEIL 4 & TEIL 5 der Serie über die APEs nun der lang ersehnte Teil 6


Heute Teil 6: Benutzer des öffentlichen Verkehrs


Es ist immer wieder erstaunlich, wie eigenartig sich die Menschen verhalten. Als Mitbenutzer der ÖV erlebe ich jeden Tag ein mir unverständliches Phänomen.

Ob Tram, Bus, S-Bahn oder Zug, ob Zürich, Basel, Bern oder Luzern, es ist immer dasselbe. Das Fortbewegungsmittel steht noch nicht richtig still an der Haltestelle, und alle, die einsteigen wollen, drängen sich schon dicht an dicht vor den Türen, als ob es was gratis gibt. Es bleibt kaum, manchmal sogar kein Platz zum Aussteigen. Oftmals wird nicht einmal gewartet mit dem Einsteigen, bis die, die gern möchten, aber fast nicht können, ausgestiegen sind. Die Folge ist immer ein Gedränge und Geschubse, bis sich die Ein- und Aussteigenden halbwegs friedlich wieder sortiert haben. Ganz schlimm wird es, wenn im ganzen Durcheinander eine Mutter die Frechheit besitzt, auch noch ihren Kinderwagen aus dem Fahrzeug bekommen zu wollen. Anstelle Hilfe bei der Verladerei zu erhalten, klettern die Einsteiger lieber umständlich über und um den Kinderwagen herum.
Aber das alles wird in den Schatten gestellt, wenn man den zukünftigen Eingestiegenen in die Augen schaut.
Aus vielen Gründen bin ich kein Jäger, und werde auch nie einer werden. Aber gejagtes Wild, das in Panik auf der Flucht ist, schaut genau gleich wie die vorher Erwähnten.
Vor was sind denn die auf der Flucht?
Haben sie Angst, dass das Fahrzeug, während sie am einsteigen sind, plötzlich losfährt?
Oder sind sie auf der Jagd nach ihrem bevorzugten Sitzplatz am Fenster in Fahrtrichtung?
Diese irren, panischen Augen machen mir manchmal richtig Angst. Ich hoffe nur, ich werde nicht eines Tages während dem Aussteigen von einem durchgedrehten Einsteiger-Mob in Grund und Boden getrampelt.
Ich wäre danach auch ziemlich ÖV.
Öberwältigend vlachgedrückt!

Freitag, 7. August 2009

Altpapier sammeln

Jetzt weiss ich endlich, was mit dem Papier geschieht, das ich sammle und an die Strasse stelle....

Donnerstag, 6. August 2009

Heiri Töpfer , Harry Potters Zürcher Cousin

Nach einem Blitzschlag mitten in seinen Kopf bei einem Sommergewitter geschah etwas Eigenartiges mit dem jungen Heiri Töpfer. Er hatte plötzlich die Fähigkeit zu zaubern. Er schaffte es problemlos, eine grosse Büchse Bohnen nur durch deren Verzehr und etwas Geduld in warme, stinkende Luft zu verwandeln. Auch durch das Verschwinden lassen von Zwiebeln in seinem Magen war er befähigt, seine Umwelt, vor allem seine Stiefmutter, immer wieder zu beeindrucken, indem er seine blütenweissen Unterhosen partiell dunkel färbte, ohne sie dabei vorher ausziehen zu müssen.

Auch die Geschäfte im Umkreis von Heiris Wohnort waren ob seiner Künste hell begeistert, weil nach jedem Besuch von dem jungen Töpfer viele Dinge aus den Regalen verschwunden waren, die dann wie von Zauberhand bei Heiri zu Hause in seinem Zimmer wieder auftauchten.

Um ihn ein wenig von der Last dieser Begabung abzulenken, durfte er seiner Stiefmutter helfen, die Treppenhäuser der umliegenden Wohnhäuser zu kehren, damit sie sich derweil mit hochgelegten Beinen ein paar Törtchen einverleiben konnte. Als Heiri im achten Stock mit einem Besen vor sich hin kehrte, taten es ihm seine Gedanken gleich und kehrten zurück. Als begnadeter Zauberer, dachten die Gedanken, kann man sicher auch auf Besen fliegen. Und flugs stand Heiri auf dem Dach, um zu fliegen.

Der Besen flog ganz wunderbar. Ohne Umwege schnurstracks direkt auf den sich vor dem Haus befindlichen Platz. Mit einem platzenden Geräusch schlug auch Heiri auf.

Nach mehreren Monaten konnte er wieder feste Nahrung zu sich nehmen und zwei seiner zehn Finger bewegen. Nach einem weiteren halben Jahr wurde er wieder aus dem Spital entlassen und begann auch gleich wieder mit dem Zaubern.

Er schaffte es mehrmals hintereinander, in einem Treppenhaus in einen automatischen Schrank zu steigen, einen beliebigen Knopf zu drücken und völlig überraschend in einem anderen Stockwerk aufzutauchen.

Sein beliebtester Trick aber war der, dass er nur durch das Betrachten von leicht oder gar nicht bekleideten Frauen in Hochglanzmagazinen seinen Zauberstab wachsen lassen konnte. Durch das anschliessende Herumwedeln mit ihm zauberte er sich selbst ein seliges Lächeln ins Gesicht.

Er genoss es, ein Zauberer zu sein.

Und falls er nicht gestorben ist, wedelt, ähh zaubert er noch heute.


© geschichtenerzähler


Mittwoch, 29. Juli 2009

OXYMORON - Die Geschichte Teil 4

Hier der mit Spannung (von mir) erwartete Teil 4 der Geschichte. Teil 1 gibts HIER, Teil 2 HIER, Teil 3 gibts HIER! (vorher lesen erleichtert die Sache überhaupt nicht)

Nachdem jede Klarheit beseitigt war, machte sich die Zwergenbande wieder auf den Weg nach Hause in eine unbekannte Höhle in weit entfernter Nähe. Nach einer Tagesreise von zwei Stunden erreichten sie den Zugang zu ihrer Unterkunft, gesäumt von hölzernen Granitfelsen, auf denen Springböcke sprangen und Murmeltiere murmelten und Vögel nisteten.

Minimax stand vor dem weit geöffneten Portal und schrie lautlos den allseits bekannten Geheimspruch um die Tür zu öffnen:

Ich stehe hier und mir ist heiß

Ich muss aufs Klo, das ist kein Scheiss

es befiehlt der Boss der harten Mimosen

mach auf, ich scheiss mir gleich in die Hosen

Sanft und lautlos, so, dass der ganze Berg erbebte, glitten die Torflügel zur Seite und verwehrten den Einblick in die blendende Dunkelheit. Die Zwerge, getrieben von unbändigem Darmdrücken stürmten gemütlich die in grosser Menge vorhandene einzige Toilette. Es dauerte auch nicht lange, und ein stinkender Wohlgeruch machte sich in der Höhle breit. Der liebliche Duft war dermassen ätzend, dass die Fesseln um des Prinzen Handgelenke sofort schmolzen.

Der nun befreite Gefangene erkannte blitzschnell die sich vor ihm abspielende Situation und hatte keine Ahnung, was da abging. Er hielt die Luft an während er einen tiefen Atemzug tat und wurde ganz grün im Gesicht während er erbleichte.

Sein Schimmel, aus dem stolzen Gestüt der Blumento-Pferde, biss ihm zärtlich ein Stück aus dem Oberschenkel, um den Prinzen wieder auf den Boden der Fantasien zu holen. Aus seiner lockeren Steifheit gerissen, schwang er sich sogleich auf den Rücken des Reittieres und sie flohen mit trabendem Galopp in die stockdunkle Helligkeit der hinter ihnen liegenden Nacht.

Während sie so ritten, stieg unter dem Horizont der sichelförmige Vollmond auf und machte die Nacht mit seinem fahlen Licht taghell.

© geschichtenerzähler

Samstag, 25. Juli 2009

Szene wie aus einer schlechten Komödie

Postauto-Haltestelle in Brugg. Der gelbe Bus steht mit geöffneten Türen da und harrt der Dinge, die da kommen.
Und es kommt was.
Eine alte, schon ergraute Frau kommt mit zwei Hunden angedackelt. Gut, man könnte jetzt eine Diskussion vom Zaun brechen, wo eigentlich die Grenze zwischen grosser Ratte und kleinem Hund genau liegt. Was diese Frau da so an der Leine rumführte waren für mich eher etwas gross geratene Ratten, aber was soll's. Das Ziel des Dreigespanns war der Bus, genau gesagt, der mittlere Einstieg desselben.
Nun haben aber die Dinger die schlechte Angewohnheit, ziemlich hoch zu sein. Und da die beiden Ratten jegliche Agilität vermissen liessen, war Frauchen gezwungen, die kleinen Racker in den Bus zu hieven. Sie packt also einen von denen unter dem Bauch und hebt ihn in den Eingang. Sie bückt sich nochmals um dem zweiten Fellhaufen die gleiche Behandlung angedeihen zu lassen.
Nur...in dem Moment, in dem sie die Ratte absetzt, hat der schon drin befindliche das plötzliche Bedürfnis, sich lieber draussen zu befinden. Also wieder bücken, den ehemaligen "In"sassen hochheben und wieder reinstellen. Und jetzt?
Richtig
Jetzt geht das Wechselspiel in die nächste Runde. Trotz gut zureden und mit erhobenem Finger drohen wird das ganze Theater noch drei Mal durchexerziert. Bis dann der alten Dame die befreiende Idee kommt beide Quälgeister zusammen hochzuheben, mit ihnen in den Bus zu steigen, warten, bis die Türen geschlossen sind und die zwei dann auf den Boden zu setzen.
Ich hoffe nur, sie vergisst das nicht wieder, wenn sie das nächste Mal mit dem Bus fahren will.
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