Donnerstag, 22. April 2010

Probleme eines Dreikäsehochs

Am Zürichsee bei der Enge befindet sich ein kleiner Gastrobetrieb, der nur von Frühsommer bis Spätherbst geöffnet hat und den Gästen nur Aussenplätze anbietet. Es erklärt sich von selbst, dass bei schönem Wetter freie Tische Mangelware sind. Eine reiche Auswahl an Getränken und Esswaren führen dazu, dass sehr viele Stammkunden diesen Platz besuchen, weil sie dort auch einen herrlichen Blick über den See zur Stadt oder in Richtung Alpen geniessen können.

So auch die Kleinfamilie mit einem aufgeweckten Dreikäsehoch im Schlepptau. Während die Eltern ihren Kaffee und die Gipfeli zu sich nehmen rast der Kleine mit seinem imaginären Freund durch den gleich nebenan gelegenen Park, zwischen Bäumen und Sträuchern hindurch, zurück zu seinen Eltern und im gestreckten Galopp unter dem Personaltisch hindurch, und wieder in den Park, immer im Kreis. Ein gutes Zeichen, dass die kleine Flitzpiepe keinerlei Kreislaufprobleme hat.

Der Personaltisch steht an der Aussenseite des Gebäudes, an dem die Angestellten ihre Pausen verbringen, sitzend ihre müden Beine strecken und in Ruhe auch einen Kaffee trinken können.

So auch am ersten schönen Sonntag dieses Frühlings, als es sich diese Familie natürlich nicht nehmen liess, ihren Morgenkaffee im Freien zu geniessen. Auch der Dreikäsehoch startete seine obligatorische Runde, kam aus dem Park zurück gerast in Richtung Tisch der Angestellten, an dem zwei Damen ihren Pausenkaffee schlürften.

Ein trockener Knall machte seine Aufwartung, gefolgt von einer 1.528 Sekunden dauernden Stille, in der man eine Meise in einem weit entfernten Baum hätte furzen hören können, hätte sie denn ihrem Darmdrücken nachgegeben. Es setzte ein markerschütternder Schrei ein, der dann übergangslos in ein herzerweichendes Weinen überging.

Der Park und das Gebäude waren die selben wie letztes Jahr, der Tisch auch, er stand auch noch an seinem angestammten Platz. Was der Dreikäsehoch aber nicht bedacht hatte war, dass er durch sein Wachstum mittlerweile ein Vierkäsehoch war und nicht mehr aufrecht unter dem Tisch Platz hatte. So wurde seine Rennrunde durch die sich immer noch in gleicher Höhe befindenden Tischplatte abrupt und schmerzhaft gestoppt.


© geschichtenerzähler

Mittwoch, 21. April 2010

Unglaublich dick, was soll das?

Ich hatte da vor kurzem einen Post über das Thema, und bin jetzt auch noch über dieses Video gestolpert.

Einfach unglaublich, dass die Eltern ihre Kinder so fett werden lassen!

Die gehören eingesperrt.





Mittwoch, 14. April 2010

Erschreckender Bericht in 20min

Wenn man das dazugehörende Bild sieht, fragt man sich unweigerlich, was sind das bloss für Eltern, die so lange warten, bis ihr Sprössling dermassen aussieht. Kopfschüttel.


Klick mich

Samstag, 10. April 2010

Spray more, get more

Ich muss sofort so einen haben!



Donnerstag, 8. April 2010

Er zieht schneller als sein Schatten

Wenn es kein Fake ist, ist es Wahnsinn, was der Junge mit den Visitenkarten macht.


Mittwoch, 7. April 2010

Es war dann doch etwas zu eng

Dieser Brummi-Fahrer wird sich sicher noch lange an diesen Tag erinnern.





Sein Gefluche wird dafür mir lange in Erinnerung bleiben ;-)

Ist doch zum kotzen

Die Chinesen wieder.

Zuerst treten sie alle Menschenrechte in Grund und Boden und nun zerstören sie auch noch unschuldige Korallenriffe.

Sonntag, 4. April 2010

Verlogenes Pack in Rom

Papst predigt in der Osternacht Erneuerung:


Klick mich für den Bericht


Er predigt also nicht, dass Priester nicht mit fremden Eiern spielen dürfen?

Dienstag, 9. März 2010

Flasche Pommes frites

Das war und ist ein Knaller für die Ewigkeit, ich schmeiss mich weg!

Dienstag, 2. März 2010

Neulich im Einkaufszentrum

Im Eingangsbereich des Shopping Centers sitzt ein kleiner Hund, Marke mongolischer Gurgelspringer, der auch mit ausgestreckten Beinen keine Chance hat, die durchschnittliche Kniehöhe eines der hier einkaufenden Menschen zu erreichen. Neben ihm steht so ein kleiner Einkaufswagen, der vor allem bei der etwas älteren Bevölkerung sehr beliebt ist, um die Einkäufe bequem nach Hause zu ziehen. Die Ohren des Hundes hängen gelangweilt auf halbmast während er die vorbei eilenden Konsumenten in Augenschein nimmt. Urplötzlich aber kommt eine hektische Betriebsamkeit in den kleinen Fellhaufen. Die Ohren stehen schnurgerade in die Höhe während der Schwanz hinten ein Feuerwerk der hündischen Wedelkunst abbrennt. Der Grund ist schnell ersichtlich. Ein älterer Herr nähert sich mit gefüllter Einkaufstasche dem Hund, der aber langsam die Lefzen hochzieht, die Nackenhaare gen Himmel richtet und mit einem Knurren beginnt, das dann in ein ohrenbetäubendes Kläffen übergeht.

Überrascht und etwas verwirrt versucht sich der ältere Herr dem Hund zu nähern der mit seinen Unmuts Äusserungen aber zu verstehen gibt; ein Schritt weiter und ich zerfleische dich hier auf der Stelle. Nun ist klar, dass der Mann wahrscheinlich nur zum Einkaufswagen will und den Hund nicht näher kennt. Wie auch, ohne Gefahr zu laufen nachher in einzelnen, nicht sehr appetitlichen Teilen den Eingangsbereich unfreiwillig neu zu dekorieren.

Was immer wieder verwundert ist, wie es so ein kleines Lebewesen schafft, so einen Höllenlärm zu verursachen. Durch selbigen aber wird der Hundebesitzer auf sein angeleintes Mitbringsel aufmerksam und fühlt sich dazu beflissen nachzuforschen, wer da wohl sein geliebtes Haustier bis aufs Blut quält. Durch sein Erscheinen geht augenblicklich eine Metamorphose durch den kleinen Rebellen. Er verwandelt sich in Sekundenbruchteilen von der Zähne fletschenden Bestie in einen freudig winselnden Schosshund. Während des ausgiebigen Begrüssungsrituals zwischen den beiden greift sich der Einkaufswagenbesitzer beherzt sein Eigentum und macht sich so schnell seine Beine ihn tragen können aus dem Staub, respektive Einkaufszentrum.

Möge der Hund noch so klein sein, auch in ihm schlummern starke Beschützerinstinkte, auch wenn das Beschützte gar nicht den Seinen gehört.

© geschichtenerzähler

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